Die Studiengebühren

Die Aufnahme eines berufsbegleitenden Masterstudiums ist natürlich auch immer eine finanzielle Belastung. Zu den Studiengebühren kommen noch die Kosten für die Anreise, die Unterkunft und sonstige Ausgaben hinzu. Schnell ist man dann bei einer Summe angelangt, die auf den ersten Blick sehr hoch erscheint.

Durch die Teilnahme an dem Studiengang „Medizinrecht“ steigen Ihre Berufs- und Karriereaussichten jedoch beträchtlich. Dies schlägt sich natürlich auch im Gehalt nieder. Nach Absolvierung des Studiengangs können Sie mit einem überdurchschnittlich hohem Gehalt rechnen, so dass sich die Ausgaben für ein Masterstudium schon nach kurzer Zeit rentiert haben.

Kosten

Die Studiengebühren betragen insgesamt 11.700 Euro. Wenn Sie sich bis zum 15. Januar 2016 anmelden, können Sie einen Frühbucherrabatt in Höhe von 1.800 Euro in Anspruch nehmen. Die Gebühren belaufen sich dann auf insgesamt 9.900 Euro.

Für Nichtjuristen ist die Teilnahme an einem Vorschaltkurs zur Vertiefung und Erweiterung der juristischen Vorkenntnisse obligatorisch. Die Gebühren für diesen Vorschaltkurs belaufen sich auf 1.800 Euro.

Ratenzahlung

Die Studiengebühren können in maximal drei Raten beglichen werden, die jeweils zu Beginn eines Semesters fällig werden:

1. Rate: 31. März 2016
2. Rate: 30. September 2016
3. Rate: 31. März 2017

Kosten im Überblick:

Anmeldung bis zum 15. Januar 2016:

9.900 Euro (drei Raten à 3.300 Euro)

Anmeldung bis zum 15. Februar 2016:
 

11.700 Euro (drei Raten à 3.900 Euro)

Einschreibung an der WWU

Es besteht die Möglichkeit, sich als ordentlich Studierender an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster einzuschreiben. Hierfür fallen Gebühren von derzeitig 238,81 € pro Semester an. Die Einschreibung beinhaltet das Semesterticket (NRW-Ticket).

Teilstipendien

In jedem Studienjahr vergibt die Westfälische Wilhelms-Universität insgesamt sechs Teilstipendien in Höhe von 25 % der Studiengebühr.

Die Teilstipendien werden an die jeweils ersten drei rechtswissenschaftlichen Bewerber vergeben, die über eine Abschlussnote von 9,0 oder mehr Punkten in einem der beiden Staatsexamina verfügen.
Die übrigen drei Stipendien werden an Wirtschaftswissenschaftler, Mediziner und Pharmazeuten vergeben, die die entsprechenden überdurchschnittlichen Abschlussnoten vorweisen können. Teilstipendienfähig sind:  

  • Wirtschaftswissenschaftler einer Universität mit Diplom- oder Masterabschluss und einer Abschlussnote von mindestens "gut (1,9)" (Abschluss unter den besten 10 % aller Absolventinnen/Absolventen bzw. ECTS-Level A)
  • Wirtschaftswissenschaftler einer Fachhochschule mit Diplom- oder Masterabschluss und einer Abschlussnote von mindestens "sehr gut (1,5)" (Abschluss unter den besten 10 % aller Absolventinnen/Absolventen bzw. ECTS-Level A)
  • Bachelor-Absolventen mit mindestens der Note "sehr gut (1,5)" (Abschluss unter den besten 10 % aller Absolventinnen/Absolventen bzw. ECTS-Level A)

Teilstipendienfähig sind zudem Mediziner und Pharmazeuten mit einem sehr guten Abschluss (Abschluss unter den besten 10 % aller Absolventinnen/Absolventen bzw. ECTS-Level A).

Bitte beachten Sie, dass die Teilstipendien nur nach vollständigem Eingang aller Anmeldeunterlagen vergeben werden können.

Keine Zusatzkosten

In den Studiengebühren enthalten sind bereits vollständig die Kosten für die Teilnahme an den Veranstaltungen und Prüfungen, die Studienunterlagen sowie die Verpflegung.

Steuerliche Aspekte

Alle Aufwendungen, die Ihnen durch die Teilnahme am Masterstudiengang „Medizinrecht“ entstehen, sind in der Regel in voller Höhe absetzbar. Dazu zählen auch die Kosten für z.B. An- und Abreise, Hotelübernachtungen, Verpflegungsmehraufwand sowie evtl. Arbeitsmittel.

Bei Übernahme der Kosten eines berufsbegleitenden Studiums durch den Arbeitgeber kann sich dies für Arbeitgeber und Arbeitnehmer steuerlich günstig auswirken. Der Arbeitgeber kann die Kosten als Betriebsausgabe abziehen, der Arbeitnehmer seinerseits muss die Kostenübernahme nicht als geldwerten Vorteil versteuern. Sozialversicherungsbeiträge fallen hierbei ebenfalls nicht an. Für Einzelheiten s. BMF-Schreiben vom 13.4.2012 (Az.: IV C 5 – S 2332/07/0001).