Die Prüfungen

Für die erfolgreiche Absolvierung des Studiengangs müssen insgesamt sieben Klausuren sowie die Masterarbeit bestanden werden.

Klausuren

Am Ende eines Moduls werden die Kursinhalte in Form einer dreistündigen Klausur abgefragt, die immer nachlaufend, d.h. zu Beginn der darauf folgenden Veranstaltung geschrieben werden. Dadurch ist gewährleistet, dass die Teilnehmer stets mehrere Wochen Zeit haben, um sich auf die Prüfungen vorzubereiten.
Die Klausuren setzen sich zusammen aus Fragen und kleineren Fällen, die jedoch nicht im "Gutachtenstil" gelöst werden müssen. Teilnehmer aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften müssen also nicht auf die Einhaltung juristischer Formalien achten.

Masterarbeit

Nach Ende der Präsenzzeit ist außerdem innerhalb von vier Monaten eine Masterarbeit anzufertigen.
Die Masterarbeit bildet einen wesentlichen Bestandteil des Studiums und soll zeigen, dass der Teilnehmer in der Lage ist, im Rahmen einer eigenständigen Arbeit ein Problem aus dem versicherungsrechtlichen Bereich nach wissenschaftlichen Kriterien zu untersuchen.
Auf das Thema der Masterarbeit, die einen Umfang von ca. 40-50 Seiten haben soll, kann Einfluss genommen werden. Dem Prüfungsausschuss müssen dazu mindestens drei konkrete Themenvorschläge unterbreitet werden. Bei wissenschaftlicher Eignung dieser Themenvorschläge folgt der Prüfungsausschuss in der Regel den Teilnehmerwünschen. Alternativ kann auch lediglich ein Themenbereich angegeben werden (z.B. Lebensversicherungsrecht oder Transport- und Speditionsversicherungsrecht). Der vorgeschlagene Bereich wird auf jeden Fall bei der Themenvergabe berücksichtigt.

Ausgewählte Masterarbeiten der letzten Jahre finden Sie in den Jahrbüchern des Studiengangs.

Wiederholungsversuche

Zu allen Prüfungsleistungen  Klausuren und Masterarbeit  gibt es maximal zwei Wiederholungsversuche. Die Nachschreibetermine für die Klausuren finden am Ende des Studiengangs statt. Bei der Wiederholung einer Masterarbeit richten wir uns individuell nach Ihnen.

Benotungsverfahren

Für die Bewertung der Prüfungsleistungen wird das lateinische Notensystem verwendet:

0,7 – 1,3  summa cum laude
1,7 – 2,3  magna cum laude
2,7 – 3,3  cum laude
3,7 – 4,0  rite
5,0            non rite

Gesamtnote

Die Gesamtnote setzt sich zu 70 % aus den Klausurleistungen und zu 30 % aus der Note der Masterarbeit zusammen und errechnet sich nach folgendem Verfahren:

  1. Das arithmetische Mittel der sieben Klausuren wird errechnet.
  2. Der errechnete Wert wird mit dem Faktor 0,7 multipliziert.
  3. Die Note der Masterarbeit wird mit dem Faktor 0,3 multipliziert.
  4. Die errechneten Werte für die Klausuren und die Masterarbeit werden addiert und der ermittelte Wert nach der ersten Dezimalstelle hinter dem Komma ohne vorherige Rundung abgeschnitten.
  5. Das nunmehr ermittelte Ergebnis ergibt folgende Noten:

bis 1,5     summa cum laude
1,6 – 2,5  magna cum laude
2,6 – 3,5  cum laude
3,6 – 4,0  rite
4,1 – 5,0  non rite

Prüfungsordnung

Die aktuelle Prüfungsordnung können Sie hier einsehen.